Sonntag, 1. März 2015

Rezension "Das Schicksal ist ein mieser Verräter"

Titel: Das Schicksal ist ein mieser Verräter
Autor: John Green
Seiten:284
Preis: 16,90€
Verlag: Hanser

Klappentext: "Krebsbücher sind doof", sagt Hazel zu Beginn der Geschichte. Doch genau das ist dieser Roman nicht. Vielmehr ist er eine intensive Reflexion über die großen Fragen des Lebens und Sterbens, ein verführerischer Liebesroman und eine zu Herzen gehende Komödie. Die 16-jährige Hazel spielt darin die Hauptrolle. Sie weiß, dass ihr nicht mehr viel Zeit bleibt, weil sie Krebs hat. Aber sie will deshalb nicht bemitleidet werden. Lieber vermeidet sie Freundschaften. Bis sie in einer Selbsthilfegruppe auf Augustus trifft. Gus ist intelligent, witzig, umwerfend schlagfertig und er geht offensiv mit seinem Schicksal um: Selbst in düsteren Momenten bringt er die Gruppe zum Lachen.
Trotz ihrer Handicaps und Unerfahrenheit- Hazel und Gus verlieben sich ineinander. Sie diskutieren Bücher, hören Musik, gucken Filme und erörtern die Ungerechtigkeit einer Evolution, die Mutationen wie sie zulässt. Als Hazel Gus anvertraut, dass ihr größter Wunsch ist, den Autor ihres absoluten Lieblingsbuches kennenzulernen, macht Gus ihren Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam. Vor ihrem unvermeidlichen Ende wissen sie, dass sich die Liebe unter allen Umständen lohnt, und dass sie das Leben bis zum letzten Tag feiern wollen.

Meine Meinung:

Ich mag das Buch sehr sehr gerne. Das Cover gefällt mir gut und John Greens Schreibstil ist unschlagbar. Auch die Figuren der Geschichte haben es mir angetan, Hazel und Gus mit ihrem Humor, ebenso Isaac, über den ich gerne mehr erfahren hätte. An dem Buch mag ich auch, dass der Fokus zwar auf Hazel liegt, die an Krebs erkrankt ist, allerdings dreht es sich um ihr Leben und nicht nur um den Krebs. Die ganzen Zweifel, die sie hat, machen sie menschlich. Ihre Gedankengänge waren für mich zwar nicht immer nachvollziehbar, aber es passte einfach zu Hazel. Das liebe ich auch so an ihr. Sie hat ihre Prinzipien und ihre Art und lässt sich nicht davon abhalten, sie ist einfach sie selbst und erkennt nicht, wie besonders sie das macht. Auch die Veränderung und ihre Stärke bewundere ich an Hazel. So möchte sie anfangs niemanden verletzen und denkt dabei gar nicht an sich. Zum Ende hin geht sie mehr auf ihre eigenen Bedürfnisse ein, ohne egoistisch oder unhöflich zu sein. Zu Gus möchte ich nicht viel sagen, außer, dass er wohl so ist, wie viele Mädchen sich ihren Freund vorstellen. Sein Humor ist unfassbar lustig, er ist charmant, fürsorglich, und und und. Auch seinen Einfluss auf Isaac und Hazel war beeindruckend. Umso trauriger und gemeiner *SPOILER* empfand ich seinen plötzlich wiederkehrenden Krebs und seinen darauffolgenden Tod. Auch wenn John Green uns schon darauf vorbereitet hat und ich damit gerechnet habe, dass entweder er oder Hazel sterben, so war es doch ein Schock für mich und ich habe die ein oder andere(n) Träne(n) vergossen.

Ich gebe dem Buch fünf Herzen, da es nichts gibt, was mir nicht gefallen hat, der Schreibstil flüssig ist und die Geschichte bewegend ist. Definitiv empfehlenswert!

♥♥♥♥♥/♥♥♥♥♥

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