Freitag, 20. März 2015

Rezension "Final Cut"

Titel: Final Cut
Autor: Veit Etzold
Seiten: 446
Preis: 8,99€
Verlag: Bastei Lübbe

Klappentext: Du hast 438 Freunde auf Facebook. Und einen Feind.
Die Freunde sind virtuell, der Feind ist real.
Er wird dich suchen. Er wird dich finden. Er wird dich töten. Du hast 438 Freunde auf Facebook. Und keiner wird etwas merken.

Meine Meinung:(enthält möglicherweise Spoiler)
Das Cover dieses Buches mag ich sehr gerne, da es - wie der Titel - gut zu dem Inhalt des Buches passt. Auch der Klappentext beschreibt den Inhalt ziemlich genau, ohne vorher zu viel zu verraten. Als ich das Buch bekommen habe, habe ich - durch den Klappentext - eine etwas andere Geschichte erwartet, war aber trotzdem positiv überrascht.

Jedoch muss ich auch sagen, dass ich mir mehr von dem Buch erhofft hatte. Ich mochte es zwar gerne und hatte es schnell durch, aber ich war nicht begeistert. Es hat mir gefallen, aber ich hatte oftmals nicht das Bedürfnis weiter zu lesen. Ich habe es einfach runtergelesen und ja :D
In dem Buch gibt es drei Perspektiven. Claras, Alberts und Vladimirs. Clara ist die Ermittlerin und da macht es Sinn, die Geschichte aus ihrer Sicht zu erzählen. Ich mochte Clara auch sehr gerne, da man etwas über ihre Vergangenheit erfährt, da sie sich engagiert und einfach ein sympathischer Charakter war. Bei Albert kann ich nur sagen, dass ich ihn ziemlich unsympathisch fand. Er ist unhöflich, denkt, dass er der Beste sei und besser behandelt werden sollte, und ist einfach nervig. Die Idee zur Show Shebay finde ich ganz interessant, aber auch ein wenig seltsam. Dazu kommt, dass ich nicht wirklich verstanden habe, wieso so viele Kapitel aus seiner Sicht sind, da er keine Schlüsselfigur ist. Das Einzige, was er beiträgt ist, dass er Andira (dazu komme ich gleich noch einmal) entdeckt hat und mit Myers zusammengearbeitet hat. Und die beiden Charaktere sind viel wichtiger als Albert (Torino) selbst.

Vladimir *SPOILER* ist in der ganzen Geschichte der Täter. Anfangs lernt man ihn kennen, in dem er seine Geschichte, sprich von dem Autounfall seiner Eltern, erzählt. Man kann nicht zunächst nicht zuordnen, was für eine Rolle er spielen wird und ob er gut oder böse sein wird. Das legt sich aber nach ein paar Kapiteln und man erfährt, dass er der Täter ist. In den darauffolgenden Kapiteln erfährt man die Beweggründe seiner Taten. Diese Kapitel mochte ich persönlich gerne, aber manchmal (ein, zwei Mal) habe ich nicht verstanden, wieso er so gedacht oder gehandelt hat. Trotzdem fand ich Vladimir als Charakter sehr interessant und war auch ein bisschen enttäuscht, als er sich selbst tötete. Ich muss auch zugeben, dass ich ihn teilweise sympathisch fand und Mitleid mit ihm hatte und ich denke einfach, dass man keine Sympathie für den Mörder empfinden sollte.. Wobei mich das wieder mehr von dem Buch überzeugt hat. Als er jedoch Andira töten wollte, habe ich förmlich gebeten, dass sie überlebt (Siegerin von Shebay) *SPOILER ENDE*

Abschließend kann ich nur noch sagen, dass ich manchmal nicht ganz verstanden habe, wieso Clara alleine handelt und niemandem Bescheid gibt, sie mich manchmal genervt hat, weil sie gefühlte Tausend Fragen hintereinander gestellt hat und mir leider der 'Angst-Moment' gefehlt hat. Bei Krimis, Thrillern oder Horror-Büchern mag ich es schon ganz gerne, wenn ich mich ein bisschen grusele. Dies war in diesem Buch nicht der Fall und das Buch hat mich generell nicht wirklich überzeugt. Daher gebe ich ihm 3 Herzen, da es zwar gut war, aber nichts Besonderes und mich zu viele Dinge gestört haben, um mehr Herzen zu geben.

♥♥♥ / ♥♥♥♥♥

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