Dienstag, 3. März 2015

Rezension "Wenn ich dich gefunden habe"



Titel: Wenn ich dich gefunden habe
Autor: Ciara Geraghty
Preis: 9,99€
Seiten: 600
Verlag: Heyne:

Klappentext: Daras Leben ist unkompliziert und geregelt bis ihre Schwester Angel schwer krank wird und Daras bisheriger Alltag in sich zusammenfällt. Sie muss nun ihren Vater finden, um das Leben ihrer Schwester zu retten, denn er könnte der passende Organspender sein. Dabei stößt sie auf einige Familiengeheimnisse und muss sich unangenehmen Wahrheiten stellen. Aber einmal auf der Suche, kann Dara nichts mehr stoppen auf dem Weg zum Glück.

Meine Meinung:

Das Cover spricht mich ehrlich gesagt so gar nicht an. Die Frau soll wahrscheinlich Dara darstellen, da diese auf die Beschreibung zuspricht. Jedoch kann ich trotzdem nicht viel mit dem Cover anfangen, aber zum Glück hat mich der Klappentext überzeugt.

Obwohl mir das Buch gut gefallen hat, habe ich Wochen gebraucht, um es zu lesen. Deshalb gab es auch ein Herz Abzug. Das andere halbe abgezogene Herz werde ich euch jetzt erklären:

Die Geschichte an sich hat mir gut gefallen, sie klang spannend und es war einmal etwas Neues. Auch der Schreibstil und die Umsetzung von Ciara Geraghty finde ich eigentlich gelungen, auch wenn mich manche Dinge gestört haben. Nichtsdestotrotz haben diese Dinge zum Buch gepasst und konnten logisch erklärt werden, was ich sehr schön finde. Ich hasse es nämlich, wenn ich das Gefühl habe, eine Verzögerung passiert nur, um das Ende hinauszuzögern und passt nicht richtig in das eigentliche Geschehen.

So mochte ich z.B.auch Stanley Flinter, den Privatdetektiv, den Dara anheuert, um ihren Vater zu finden. Teilweise habe ich zwar den Kopf geschüttelt, unter anderem wenn er erneut von Cora erzählte (falls ihr mehr zu ihr wissen wollt, lest das Buch!). Abgesehen davon mochte ich ihn sehr gerne. Er ist höflich, wenn auch schüchtern, freundlich und er wirkt sehr meschlich durch seine Tollpatschigkeit und seine Fehler. Stanley kann aber auch anders, clever, scharfsinnig und reflektiert sein- und alle seine Bedenken über Bord werfen. Deshalb finde ich, dass Stanley ein vielseitiger Charakter ist, der mich manchmal ech überrascht hat.

Dara, die Protagonistin, mochte ich zwar auch, aber über sie habe ich nicht nur einmal den Kopf geschüttelt. So verstand ich nicht, warum sie immer nur Jogginghose und einen zu weiten, 'gammeligen' Pullover trägt, anstatt sich ein wenig Mühe mit ihrem Aussehen zu geben. Das ist aber eine so persönliche Empfindung, dass ich sie nicht mit in die Bewertung genommen habe. Aber auch Daras Verhältnis zu ihrer Mutter (Mrs Flood) habe ich nicht ganz verstanden. Sie verstehen sich nur mit und wegen Angel und der einzige Grund, der genannt wird, macht im Laufe der Geschichte nicht mehr viel Sinn. Aber abgesehen davon war Dara eine interessante Protagonistin, die auch nicht der Norm entspricht. Besonders ihre Liebe zu Tieren machte sie mir sympathisch und als sie *SPOILER* zusammen mit Angel Lucky rettet, fand ich das mega cool! *SPOILER ENDE*

Die anderen Charaktere stechen kaum heraus. Ian Harte kann ich gar nicht leiden, er ist arrogant und einfach nur nervtötend. Tintin und Anya mochte ich sehr gerne und die beiden haben mir das Buch ziemlich versüßt. Angel hat mich leider die meiste Zeit genervt. Klar, sie hatte Gründe für ihre Niedergeschlagenheit, aber trotzdem mochte ich diesen Zug nicht an ihr. Die anderen vorkommenden Charaktere (ausgenommen Cormac und Cora) mochte ich aber eigentlich auch alle sehr gerne.

Das Buch hat mir alles in allem also ganz gut gefallen, es war zwar nichts Besonderes, aber es war ganz nett zu lesen und ich denke, dass ich es auch noch einmal lesen werde. Aufgrund der wenigen negativen Punkte, gebe ich dem Buch 3 1/2 Herzen

♥♥♥ 1/2♥ / ♥♥♥♥♥
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51qs8K-yR9L._SY344_BO1,204,203,200_.jpg QUelle der Bildes, ich besitze kein Recht daran!

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