Samstag, 2. Mai 2015

Rezension "Die Frauen, die er kannte"


Titel: Die Frauen, die er kannte
Autor: Hjorth und Rosenfeldt
Preis: 14,95€
Seiten: 725
Verlag: rowohlt

Klappentext: Wieder wurde in Stockholm eine Frau ermordet, es ist bereits das dritte Opfer. Auch sie trug ein hellblaues Nachthemd, wurde brutal vergewaltigt, ihre Kehle aufgeschlitzt. Kommissar Höglund und seine Kollegen stehen unter großem Druck, denn die Abstände zwischen den Taten werden kürzer. Und die Handschrift deutet auf einen berüchtigten Serienmörder: Edward Hinde, manipulativ, grausam, hochintelligent. Doch Hinde sitzt seit Jahren im Hochsicherheitstrakt.
Höglund bleibt nichts anderes übrig, als jenen Mann ins Team zu holen, der Hinde einst hinter Gitter brachte - Kriminalpsychologe Sebastian Bergman. Für den Kommissar und sein Team ist der arrogante Einzelgänger eine Zumutung, für Bergman wird der Fall zum Albtraum: Denn der Name des vierten Opfers ist ihm nicht unbekannt...

Meine Meinung:

Das Cover ist zwar nichts Besonderes, trotzdem mag ich es sehr gerne. Auch der Schreibstil der Autoren hat mir gut gefallen, sogar besser, als beim ersten Band. Generell war das Buch -nach anfänglichen Schwierigkeiten- flüssig zu lesen und die letzten Seiten sind nur so dahingeflogen. Ich konnte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen und habe das Lesen, die Spannung und die Charaktere genossen. Besonders Torkel mochte ich, aber auch Sebastian habe ich dieses Mal mehr gemocht. Oftmals konnte ich z.B. nicht verstehen, wieso die anderen - insbesondere Vanja- ihn so sehr hassen. (Abgesehen von Ursula, ihr Motiv verstehe ich absolut!) Haraldsson, der auch schon im ersten Band vorkam und so ziemlich alles falsch gemacht hat, was man nur falsch machen konnte, kam auch hier wieder vor. Und diesmal war er noch schlimmer.
Aber genau das mochte ich auch. Es war 'schön' zu sehen, dass nicht alle im Buch so intelligent sind, Hinde und seine Machenschaften zu durchschauen und ich bin froh, dass es in Haraldssons Fall doch noch glimpflich ausgegangen ist.

Ein kleiner Kritikpunkt an diesem Buch ist Ellinor. Anfangs mochte ich sie eigentlich, bzw. sie war lustig und ich habe sie nicht ernst genommen. Aber sie ist leicht verrückt und viel zu sehr auf Sebastian fixiert. Bis zum letzten Kapitel hat mich das nicht sonderlich gestört, aber in diesem Kapitel war es echt zu viel des Guten.

"Die Frauen, die er kannte" erhält von mir 4,5 Herzen, da ich nicht wirklich viel daran auszusetzen habe!

♥♥♥♥ 1/2♥ // ♥♥♥♥♥

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